| Zugriff auf Produktionsdaten
über WebSphere MQ
Hamburg, 30.7.2003 -- Mit der EAI-Middleware WebSphere
MQ kann jetzt auch auf Daten aus der Fertigung zugegriffen werden.
Möglich wird das durch eine Konnektor-Software, die das Hamburger
Softwarehaus Langner Communications AG innerhalb seiner Produktfamilie
"i-Plant" anbietet. i-Plant ist eine Integrationsplattform
für Betriebs- und Maschinendaten, die unternehmensweit Steuerungen,
Leitsysteme und ERP-Systeme miteinander vernetzt. Über den
neuen MQ-Konnektor können diese Daten nun auch innerhalb von
WebSphere weitergeleitet werden. Unternehmensgründer und Vorstand
Ralph Langner hebt die Bedeutung des Brückenschlags hervor:
"Erstmalig wird mit i-Plant ein Übergang zwischen EAI
und Fabrikautomation geschaffen. Die Barriere zwischen Unternehmenssoftware
und Fertigungsprozess ist damit endgültig gefallen."
Als Format zur Datenübergabe verwendet der i-Plant
MQ-Konnektor XML. Das ist naheliegend, da innerhalb von i-Plant
ohnehin standardmäßig alle Daten in XML übergeben
werden. Langner Communications hat hierfür den XML-Namespace
"FactoryXML" entwickelt (www.factoryxml.org). i-Plant
verbindet sich über sogenannte Data Source Connectors direkt
auf die Automatisierungshardware (also zum Beispiel auf die Steuerungen).
Handeingaben sind dadurch überflüssig, so dass
alle relevanten Betriebs- und Maschinendaten online, ohne Zeitverzögerung
und ohne Verfälschung an die entsprechenden Software-Clients
weitergeleitet werden.
Die Wichtigkeit des Online-Zugriffs auf Betriebsdaten
wird im verarbeitenden Gewerbe immer größer. Dort, wo
Fertigungs-prozesse bereits weitgehend durchautomatisiert sind,
gibt es immer noch erhebliche Produktivitätspotenziale durch
ungenutzte Daten. Ein Beispiel: In vielen Fertigungsunternehmen
ist unbekannt, welche Linie den höchsten Ausschuss produziert,
ob es bei Störfällen ein wiederkehrendes Muster gibt,
oder wie weit aktuell gerade ein bestimmter Auftrag fortgeschritten
ist. Aus diesem Unwissen ergeben sich zahlreiche Probleme für
Materialwirtschaft, Wartung, Vertrieb und Beschaffung. In der volumenintensiven
Serienfertigung wird durch die unteroptimale Maschinenauslastung
ein bedeutender Kostenfaktor geschaffen, so dass sich mit modernen
Softwarearchitekturen wie i-Plant ein schneller Return-on-Investment
realisieren lässt.
Über Langner Communications AG
Langner Communications
AG, gegründet vom Vorstands-vorsitzenden Ralph Langner, hat
ihren Firmensitz seit 1991 in Hamburg. Langner Communications AG
verfügt über fünfzehn Jahre Erfahrung in der Entwicklung
von Produkten und Lösungen für die Datenübertragung
im P2B®-Bereich (Production-to-Business). Mit LUCA® bietet
das Unternehmen die international umfangreichste Familie von Kommunikationstreibern
an. Zu den Kunden zählen weltweit mehr als 3000 Unternehmen,
darunter BMW, Bosch, Braun, Esso, Siemens und ZF Friedrichshafen.
Pressekontakt:
Langner Communications AG
Nicole Müller
Eulenkrugstraße 27
D-22359 Hamburg
Tel. +49 (0)40 - 609011 - 10
Fax. +49 (0)40 - 609011 - 11
Mail: nm@langner.com
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